Liebe Heimat-Besucher/-innen, Freundinnen und Freunde der Kleinkunst

Endlich ist es soweit – voller freudiger Hoffnung und noch grösserem Tatendrang dürfen wir den Betrieb für die Spielzeit Herbst/Winter wieder aufnehmen! Dabei lassen wir es selbstverständlich nicht an einem umfassenden Schutzkonzept fehlen und setzen alles daran, Ihnen einen möglichst unbeschwerten und sicheren Kleinkunst-Genuss zu bieten.
 
Aufgrund der limitierten Platzverhältnisse in unseren Räumen führen wir eine vorläufige* Maskenpflicht ein, um Ihnen im Gegenzug maximale Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Wir stellen am Eingang kostenlose Masken zur Verfügung, Sie können aber gerne auch Ihre eigene Maske mitbringen.

Das aktuelle Schutzkonzept der Bühne Heimat (PDF, 32 KB)
 
Das gesamte Team der Bühne Heimat mitsamt seinen ehrenamtlichen Helfenden sowie unsere Künstlerinnen und Künstler freuen sich riesig, Sie schon bald wieder zu begrüssen – auf bald in Ehrendingen!
 
*Stand Anfang August 2020, Anpassungen jederzeit vorbehalten - eventuelle Änderungen infolge Corona werden wir hier laufend publizieren.


Freitag, 2. Oktober 2020, 20.30 Uhr

Thomas C. Breuer:
«Punktlandung im Nirgendwo»

Nach 43 Jahren ist es Zeit für die Memoiren … Nein, das reimt sich nicht wirklich, jeden- falls nicht sauber. Dennoch: An den Fakten komme ich nicht vorbei. Da mir ein reines Erinnerungsbuch zu öde ist, habe ich eine Montage zusammengestellt, und das vor- läufige Endergebnis habe ich genannt: Punktlandung im Nirgendwo. Lustiger Kultur- pessimismus, gespickt mit exemplarischen Geschichten aus der nicht immer bunten Welt des Kabaretts inklusive intensiver Betrachtungen über den Niedergang von Presse und Radio, diese Geschichten. Mindestens! Gitarre: Werner Bodinek

Menf meint: welch ein Kreateur, unser «Genosse» Breuer!

Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Freitag, 9. Oktober 2020, 20.30 Uhr
AUSVERKAUFT!

Piet Klocke: «Deep Deep»

Piet Klocke, begnadeter Komiker und grosser Weltmissversteher, fasziniert mit verblüffenden Beobachtungen und Gedanken an der Grenze zwischen Komik und Philosophie. Kurzweilig einerseits, tiefsinnig andererseits – eine einzigartige Mischung aus absurden, poetischen und komischen Geschichten und Reflexionen. Er liest, spricht und schweigt über Dinge, die sich ihm fliehend anbieten. Der Abend gestaltet sich frei nach Hugo Ball: «Blödsinn ist, wenn das Kind keinen Kopf hat. Blödsinn ist aller Jammer der Welt. Blödsinn ist die Enttäuschung der Seele, die Quintessenz der Melancholie. Blödsinn ist überhaupt ein Blödsinn!».
Menf über den Unterschied: Mir fehlen die Worte, dass er kommt – ihm fehlen sie öfter mal auf der Bühne.

Hochdeutsch | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Vorpremière

Freitag, 16. und Samstag, 17. Oktober 2020, jeweils 20.30 Uhr

Anet Corti: «Echt?»

Über Halbwissen und harte Fakten

Glauben Sie alles, was Ihnen Ihr Partner erzählt, Ihre Freunde, Ihr Arzt? Und wie sieht es aus mit Ihrer Zeitung? Wussten Sie, dass bereits 67 % der Menschen ihre News aus Social Media beziehen? Dass 4 % glauben, die Erde sei eine Scheibe? Und noch viel wichtiger: Wussten Sie, dass Menschen, die in die Bühne Heimat zu einer Vorpremière gehen, einen höheren IQ haben und virenresistenter sind als der Durchschnitt? – Echt? Was und wem kann man noch glauben? Sich selber vielleicht?!
Anet Corti testet in ihrem neuen Programm satirisch-humorvoll unsere Leichtgläubigkeit und unseren Hang zum Schönreden. Seien Sie gewarnt: Sie könnten mehr über sich und die Welt erfahren, als Ihnen lieb ist. Regie: Dominique Müller Text: Anet Corti und André Küttel Menf: gespannte Vorfreude!

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Jungsegler

Samstag, 24. Oktober 2020, 20.30 Uhr

Suramira Vos: «Ausbauchen»

Existentielles vom Tischgespräch bis zum Darmhirn. «Ausbauchen» (niederländisch: «uitbuiken» = chilliges Fläzen nach einem Mahl) ist eine humorvolle Reise durch den Kosmos des Essens und Verdauens. Wie sprechen, hadern und schweigen wir darüber? Mit Blick für feine Details und starker Bildhaftigkeit zelebriert Suramira in ihrem Solo die Sinnlichkeit der Sprache, ver-rückt die Sinne und spielt mit Konventionen. «Ausbauchen» will Nahrung sein, leicht verdaulich und doch Deep Shit. Menf präsentiert: Die Gewinnerin des diesjährigen Jungsegler-Wettbewerbs – frischer geht’s nicht!

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Vorpremière

Freitag, 30. Oktober 2020, 20.30 Uhr

Ricklin & Schaub:
«Was wäre wenn»

Roman Riklin und Daniel Schaub sind bestens bekannt als Mitglieder des Trios «Heinz de Specht», das sich 2019 auflöste. Bald schon aber stellten sich die beiden Songwriter die Frage WAS WÄRE, WENN sie zu zweit auf die Bühne zurückkehren würden? Natürlich würden die Multi-Instrumentalisten neue Mundart-Songs singen. Mal witzig, mal berührend, mal tiefgründig. Aber WAS WÄRE, WENN sie sich als Liebhaber von Katzen-Videos outen, einen Indianer-Tanz aufführen und als Tatort-Kommissare einen Mord aufklären würden? Antworten auf diese Fragen liefert das Duo mit multimedialen Songerlebnissen, wie man sie noch nie gesehen hat. Menf sagt: auch zu zweit ganz gross!

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Donnerstag, 5. November 2020, 20.30 Uhr

9 Volt Nelly:
«Bäng! Bäng! Bäng!»

Zwei furchtlose Ex-Beauty-Queens aus Texas lassen ihr altes, tristes Leben mit einem Knall zurück, möchten berühmte Singer-Songwriterinnen werden und ganz nebenbei die grosse Liebe finden. Als «Whiskey Sisters« ballern und balladieren sie sich in die Herzen ihres Publikums, bewaffnet mit Gitarre, Steckenpferd und einem Optimismus, der sogar die brutalste Realität unter den Tisch trinken kann. Lea Whitcher und Jane Mumford, alias 9 Volt Nelly, hinterfragen lustvoll, böse und mit jeder Menge Eierstock-Country die Tücken moderner Rollenbilder und unser Streben nach der sogenannten Freiheit. Menf loves it: schräg – frisch – unkonventionell!

Hochdeutsch (und etwas Englisch) | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Samstag, 7. November 2020, 20.30 Uhr

Die Wellküren: «Abendlandler»

Die Wellküren, Gründerinnen der STUGIDA-Bewegung (Stubenmusik gegen die Idiotisierung des Abendlandes), verteidigen und feiern in ihrem Programm das freie Abendland und den Abend an sich. Mit bayerischem Dreigesang gegen stumpfe Einfalt. Sie blasen den Leitkultur-Marsch, spielen Mozarts A-Dur Klaviersonate in G-Dur auf Hackbrett, Harfe und Gitarre, haben extra Bass-Ukulele gelernt für ihre Nina-Simone-Hommage «Mei Oida, der schaut auf mi» im Stubenmusik-Format. Sie analysieren «Die Hormonelle Demenz von Männern im Wechsel» und bekennen überzeugt, dass auch der nicht mehr ganz so junge Mensch noch was empfinden kann!
Abendlandler ist besonders geeignet für Menschen, die – auch wenn’s dunkel wird – den Humor nicht verlieren. Nach über 30 Jahren auf der Bühne sind die Schwestern darin wahre Expertinnen geworden. Menf freut sich: Juhuu!

Bayrische Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Samstag, 14. November 2020, 20.30 Uhr

Brigitte Marolf & Band: «Schubladehüpfe»

Leicht manische Wohnungswechsel, zufriedene Bünzlis oder Smartphone- Fixiertheit – Brigitte Marolf thematisiert in ihren Liedern das tägliche Leben mit all seinen Faszinationen und Frustrationen. Es ist schliesslich nicht so ein- fach, in der kleinen Schweiz stets reibungslos aneinander vorbeizukommen.
Die Seeländer Liedermacherin zieht das Publikum mit ihrer intensiven Stimme in den Bann, bloss um es einen Atemzug später mit viel Schalk wieder loszulassen und zum Lachen zu bringen. Mit auf der Bühne stehen der Gitarrist Hanspeter Dubach, Bassist Andreas Fiechter und der Schlagzeuger Romano Carrara. Ein wunderbarer Mix aus Mundartchansons, Pop und Musikcabaret! Menf schwärmt: ein wunderbarer Mix aus Mundart- chansons, Pop und Musikkabarett!

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Freitag, 20. November 2020, 20.30 Uhr

Duo Flückiger-Räss: «Fiisigugg»

Endlich sind die beiden Musiker, die aus der Volksmusik-Szene nicht mehr wegzudenken sind, wieder gemeinsam auf der Bühne. Markus Flückiger (Schwyzerörgeli) und Nadja Räss (Jodel) spielen Melodien, die aus der traditionellen Form des Jodelns fallen, aber dennoch stark mit ihr verbunden bleiben. Ihre Musik nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise, welche nicht mit Worten zu beschreiben ist und ebenso ohne Worte auskommt. Musik die von Herzen kommt und zu Herzen geht. Menf freut sich: Da werden Herzen aufgehen!

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Donnerstag, 26. und Freitag, 27. November 2020, jeweils 20.30 Uhr

Ziegler-Blatter: «Geschickt»

Der Gang zum Briefkasten – Kribbeln, Vorfreude und die Frage aller Fragen: Ist er heute endlich da? Der Liebesbrief, der Lottogewinn, der Umschlag, der alles verändert? Kilian Ziegler und Samuel Blatter zeigen, was sie im und auf dem Kasten haben. Humorvoll und mit Leichtigkeit besingen sie die Krone der Kommunikation: den Brief. Denn selbst, wenn die Poststelle den Schalter umlegt und für immer schliesst, der Brief ist noch lange nicht geliefert! Mit Wortspielen als ihr Markenzeichen, drücken Ziegler und Blatter jedem Thema geschickt ihren Stempel auf. Eine temporeiche Liebeserklärung an den Brief im post-Post-Zeitalter – Slam Poetry, Kabarett und Musik – das volle Paket! Menf zitiert: Alles, ausser B-Post.

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Donnerstag, 3. und Freitag, 4. Dezember 2020, jeweils 20.30 Uhr sowie Sonntag, 6. Dezember 2020, 17.00 Uhr*

Isabelle Anne Küng:
«Octo-Pussy»

Eine Co-Produktion der Bühne Heimat mit Isabelle Anne Küng.

Hochdeutsch/Mundart | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 35.–

* am Sonntag Bühne-Bar ab 16 Uhr, Wirtshaus abends offen


Fr 11. und Sa, 12. Dez. 2020,
jeweils 20.30 Uhr
beide Vorstellungen AUSVERKAUFT!

Simon Libsig: «Einer für Alle, Alle für Einen»

Simon unterlaufen bei einem Diktat über unsere Demokratie gravierende Fehler, er baut ein Hamster-Katapult, schüttet Gräben zu und dokumentiert ein Wunder. Er legt sich mit dem Samichlaus an, tappt im Dunkeln und klettert hoch zu einem Baumhaus, ins Paradies. In seinem achten Bühnenprogramm spannt der Autor und Slampoet einen Bogen von seiner Kindheit bis zu der seiner Kinder. Er sucht nach magischen Momenten, nach Witz und Poesie im Alltag, und stets nach dem Grossen im Kleinen. Musikalisch begleitet von Claude Meier und Roland Wäger. Das ist literarisches Entertainment mit Rhythmus und Flow, das ist ein rasanter Story-Abend für Hirn, Herz und Zwerchfell.
Menf: freut sich auf den Badener Lokalmatadoren unter den Slam-Poeten!

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 38.–


Freitag, 18. Dezember 2020, 20.30 Uhr

Veri: «Jahresrückblick»

Bereits zum vierzehnten Mal blickt Veri auf die ihm eigene kabarettistische Art auf die Miseren des vergangenen Jahres zurück. Egoistische Hamsterer, boulevardgebildete Virusexperten und peinliche Politlaferis: Veri lässt ihnen die Hosen runter und entlarvt ihr wahres Gesicht. Er wundert sich über Grenzzäune in Konstanz und eiligst heiliggesprochene Bundesräte, räsoniert über geschlossene Schulen und ärgert sich über den ausgefallenen Stammtisch im Rössli. Und doch lässt er sich den Rück-Blick vom Virus nicht ganz verseuchen. Schliesslich müssen überhebliche Wahlverlierer und versenkte Wirtschaftskapitäne mit dem gebührenden Spott verabschiedet werden. Halt wie in jedem Jahr. Veri bilanziert und kommentiert. Nicht immer politisch korrekt, aber witzig und träf.
Menf, mit Augenzwinkern: ein nicht ganz virenfreier Abend – nur im übertragenen Sinne natürlich!

Mundart | Bühne-Bar ab 19:30 Uhr | Eintritt 35.–


Donnerstag, 28. und Freitag, 29. Januar 2021, jeweils 20.30 Uhr sowie Samstag, 30. Januar 2021 (Dernière)

Isabelle Anne Küng:
«Octo-Pussy»

Eine Co-Produktion der Bühne Heimat mit Isabelle Anne Küng.

Hochdeutsch/Mundart | Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 35.–


...und an jedem Bühnenabend, im benachbarten Wirtshaus zur Heimat, ab 17.30 Uhr:

«Theater-Special»: 2- oder 3-Gänge-Auswahl-Menu 50.–/60.– pro Person

Platzreservationen können direkt im Ticketformular gemacht werden.

Werden Sie Bühne-Genossenschafter/in!

Die 2014 gegründete «Genossenschaft Bühne Heimat Ehrendingen» hat den Teil der Liegenschaft, in der sich die Bühne seit 2009 befindet, gekauft und damit den Fortbestand des Kleinkunstbetriebs gesichert. Die ersten erfolgten Umbauten konnten die Qualität des Kleinkunstgenusses in der Bühne Heimat bereits wesentlich steigern. Allerdings stehen weitere dringliche Investitionen an – werden Sie darum «MitinhaberIn» einer Kleinskunstbühne!

Alle weiteren Infos finden Sie auf unserer Website www.gnossi-heimat.ch